Valens wurde am 28. April 1999 geboren und verstarb am 1. April 2026 an den Folgen des vaskulären Ehlers-Danlos-Syndroms (vEDS). Er war 26 Jahre alt – nur 27 Tage vor seinem 27. Geburtstag.
Valens wuchs in Lajares auf, einem kleinen Dorf auf Fuerteventura, Kanarische Inseln, wo er Freundschaften schloss, die ein Leben lang hielten. Er war humorvoll, zutiefst fürsorglich und einer der mutigsten Menschen, die man je kennenlernen konnte. Er begegnete seiner Krankheit mit einer stillen Stärke, die den meisten verborgen blieb – er sprach selten darüber, und doch lebte er ein erfüllteres Leben als viele andere.
Wer Valens kannte, wurde von ihm gekannt. Er besaß die seltene Gabe, Menschen so zu sehen, wie sie wirklich waren, besser als jeder andere im Raum. Er war der Freund, der bis in die frühen Morgenstunden Videospiele spielte, der bei jedem Geburtstag, jedem Strandtag, jedem wichtigen Moment dabei war. Er brauchte keine großen Gesten – seine Anwesenheit war das Geschenk.
Er wird von seinem älteren Bruder Pierre, der ihn wie einen Seelenverwandten liebte, von seiner Familie und von all jenen, die das Privileg hatten, mit ihm aufzuwachsen, schmerzlich vermisst.
Valens lebte mutig, liebte bedingungslos und hinterließ bei jedem, der das Glück hatte, ihn einen Freund nennen zu dürfen, tiefe Spuren. Er war erst 26 Jahre alt, doch die Tiefe seines Lebens lässt sich nicht in Jahren messen.
(Geschrieben von Johan, seinem besten Freund seit ihrem sechsten Lebensmonat.)